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Lesen Sie mehr im Interview mit Frau Stolz zum Thema "Ausbildung und Studium" bei GRENKE.

 

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Interview mit Antje Stolz

Director Human Resources der GRENKE AG

 

Frau Stolz, was unterscheidet GRENKE von anderen Arbeitgebern?
Für mich gibt es zwei Dinge, die uns von anderen Unternehmen klar unterscheiden: Auf der einen Seite bieten wir unseren Mitarbeitern eine internationale Unternehmenskultur. Denn mittlerweile ist GRENKE mit über 100 Standorten in 30 Ländern vertreten. Unser stetiges Wachstum bringt neue Aufgaben, Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich. Und genau das macht uns zu einem attraktiven Arbeitgeber. Auf der anderen Seite sind wir regional stark verwurzelt. Wir wissen, woher wir kommen. Das gibt uns als Unternehmen die nötige Bodenhaftung.


Sie sprechen von neuen Möglichkeiten durch Wachstum. Wie genau sehen diese bei GRENKE aus?
Wachstum heißt immer auch Veränderung. Für uns bedeutet das, neue Bereiche zu schaffen und bestehende auszubauen. Das funktioniert bei GRENKE recht unkonventionell: Es besteht Bedarf, wir schaffen die nötigen Stellen, neue Türen öffnen sich. Sowohl für Mitarbeiter, die schon bei GRENKE sind und sich weiterentwickeln möchten, als auch für externe Bewerber. Wir haben heute einige international arbeitende Abteilungen, die es vor einigen Jahren noch nicht gab. Hinzu kommt, dass wir als Finanzierungsspezialist drei Bereiche abdecken: Leasing, Bank und Factoring. Auch das bietet unseren Mitarbeitern Entwicklungspotential. Durch diese Dynamik eröffnen sich Chancen, die sich in anderen Unternehmen vielleicht nicht so schnell auftun würden.


Hat sich durch diese Dynamik das Arbeiten bei GRENKE verändert?
Ja, definitiv. Heute sind wir internationaler, flexibler, mobiler. Durch die Zusammenarbeit mit den Tochter- und Franchisegesellschaften im Ausland lernen wir dazu. Dieser „Blick über den Tellerrand“ bereichert unsere Arbeit. Der regelmäßige Austausch mit Kollegen bringt uns weiter. Nicht nur, wenn es um interne Abläufe, sondern auch, wenn es um Kundenbedürfnisse geht. Wir lernen voneinander. Auch persönlich gesehen, ist die Zusammenarbeit mit anderen Ländern eine Bereicherung – schon allein, was die Verbesserung der Englischkenntnisse angeht.


Sind Englischkenntnisse denn ein ausschlaggebendes Einstellungskriterium?
Das kommt immer auf die zu besetzende Stelle an. Denn bei all der Internationalität bleiben wir besonders im Umgang mit unseren Fachhandelspartnern und Kunden unserem Markenkernwert „persönlich“ treu. Und dazu gehört auch, dass wir dieselbe Sprache sprechen und persönlich vor Ort sind.


Wie sieht denn der normale Recruiting-Prozess bei GRENKE aus?
Zunächst definieren wir mit dem Fachbereich, der die Stelle besetzen möchte, ein entsprechendes Profil. Anschließend steigen wir ganz klassisch mit einer Stellenausschreibung in den Prozess ein: Wir schalten Anzeigen in den bekannten Jobportalen. Danach folgt ein telefonisches Interview, dann das Vorstellungsgespräch. In manchen Fällen findet auch ein Assessment-Center statt. Abschließend laden wir zum Schnuppertag ein, damit der Bewerber auch sein zukünftiges Team kennenlernen kann. Mindestens genauso wichtig ist für mich jedoch das, was danach folgt: der Onboarding-Prozess.


Was bedeutet Onboarding bei GRENKE?
Wir möchten unseren neuen Kollegen den Einstieg bei GRENKE so angenehm und einfach wie möglich machen. Ein herzliches Willkommen, die wichtigsten Infos auf einen Blick und die persönliche Betreuung der neuen Mitarbeiter sind die Bausteine, aus denen sich unser Onboarding-Prozess zusammensetzt. Das hat für mich auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Es reicht eben nicht aus, dem neuen Kollegen einen Block und einen Stift auf den Schreibtisch zu legen.


Wie geht es nach dem Onboarding weiter?
Im Anschluss beginnt die gezielte Einarbeitungsphase innerhalb des eigenen Teams. Dabei geht es darum, Wissen zu vermitteln und Know-how aufzubauen, das der Mitarbeiter für seine neue Position braucht. Nach drei Monaten steht das erste Feedbackgespräch an, kurz vor Beendigung der Probezeit das zweite. Anschließend findet einmal pro Jahr ein klassisches Aufgaben-Review-Gespräch statt. Das dient auch dazu, über individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zu sprechen. Wir bieten unterschiedliche Schulungen und Trainings über unsere GRENKE Akademie an. Mit diesem Angebot können wir gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Das bekommen wir auch immer wieder als positives Feedback.