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Lebenslauf - Wolfgang Grenke

Vorstandsvorsitzender der GRENKE AG

Chief Executive Officer (CEO)

 

Persönliche Informationen

:: geboren am 03. Februar 1951 in Baden-Baden

:: verheiratet, 3 erwachsene Söhne

 

Wolfgang Grenke

„Für eine börsennotierte Aktiengesellschaft ist das Ziel eindeutig bestimmt: den Unternehmenswert mittelfristig zu maximieren. Das heißt, zuerst den Kundennutzen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Will man in diesem Sinne zielgerichtet handeln, so muss man sich zunächst einen Überblick über die strukturellen Verknüpfungen der Faktoren, die wirtschaftliche Bedeutung für das Unternehmen haben, verschaffen. Wegen deren Vielfalt ist es allerdings unmöglich, eine vollständige Übersicht über alle wirkenden Kräfte zu gewinnen. Es ist also wichtig, Hauptelemente herauszuarbeiten, die für den Gang der Geschäfte entscheidende Bedeutung haben. Dabei gilt der Leitsatz: “If you can`t measure it, you can`t manage it.”, wobei das „Messen“ durch das sachkundige „Beurteilen“ ersetzt werden kann. Es werden somit Teilziele angestrebt. Hat man sie erreicht, so wird die Situation neu bewertet; dann werden neue Einzelziele aufgestellt und verfolgt.“ So formulierte Wolfgang Grenke in einem Interview seine Unternehmens- und Managementstrategie.

Sein sicheres Gespür für sich abzeichnende wirtschaftliche Entwicklungen, die konsequente Ausrichtung seines Unternehmens auf das genau definierte Geschäftsfeld des Small-Ticket-IT-Leasings und die laufende Entwicklung innovativer Finanzierungskonzepte machen Wolfgang Grenke zum erfolgreichen Unternehmer. Als Vorsitzender des Vorstands ist er verantwortlich für Strategie und Konzernentwicklung sowie Investor Relations.

 

Wolfgang Grenke und sein Unternehmen

     

  • 1978 gründet er die GRENKE KG und betreut im ersten Jahr zusammen mit zwei Mitarbeitern 21 Fachhändler und 198 Leasingverträge.
  • 1990 Gründung der ersten Niederlassung.
  • 1997 Gründung der ersten Auslandsgesellschaft.
  • 1998 Aufbau eines Qualitätsmanagements sowie die erstmalige Auditierung nach DIN EN ISO 9001:1994 (heute 9001:2015).
  • Im Jahr 2000 bringt er das Unternehmen erfolgreich an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. Seit 2003 ist die GRENKE AG im Segment „Prime Standard“ der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und wurde in den Index SDAX aufgenommen.
  • Im Februar 2009 erwirbt GRENKE die Hamburger Privatbank Hesse Newman & Co. AG, Privatbank seit 1777, und führt diese als GRENKE BANK AG weiter. Wolfgang Grenke ist Mitglied des Aufsichtsrates der GRENKE BANK AG.
  • Seit 2012 ist die GRENKE AG auch in ausgewählten Zielmärkten außerhalb Europas aktiv. Nach dem ersten Markteintritt außerhalb Europas in Brasilien, folgten Dubai und Kanada (2013), Chile (2014), Singapur (2015) sowie Australien (2017). 


Der Börsengang bringt für den Unternehmer Wolfgang Grenke neue Herausforderungen mit sich: Die Verbindung zu schaffen zwischen dem kurz- und mittelfristigen Ausweis von Unternehmenserfolgen und seiner auf lange Frist angelegten Strategie: der Schaffung von Kundennutzen und Wettbewerbsvorteilen. GRENKE präsentiert auf dem Aktienmarkt ein erfolgreiches Geschäftsmodell, das seit Jahren für nationales und internationales Wachstum steht.

 

GRENKE Gruppe

Die GRENKE Gruppe (GRENKE) ist ein globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen. Kunden erhalten alles aus einer Hand: vom flexiblen Small-Ticket-Leasing über bedarfsgerechnete Bankprodukte bis zum praktischen Factoring. Die schnelle und einfache Abwicklung sowie der persönliche Kontakt zu Kunden und Partnern stehen dabei im Mittelpunkt.

 

1978 in Baden-Baden gegründet, ist das Unternehmen heute mit über 1.300 Mitarbeitern in 31 Ländern weltweit aktiv. Die GRENKE-Aktie ist an der Frankfurter Börse im SDAX gelistet (ISIN: DE000A161N30).

 

Wolfgang Grenke als Förderer von Kultur und Sport

Im Dezember 2004 haben Wolfgang Grenke und seine Ehefrau Anneliese 675.000 Aktien auf die gemeinnützige GRENKE-Stiftung mit Sitz in Baden-Baden übertragen. Die GRENKE-Stiftung wurde gegründet, um den Sport – hier insbesondere den Schachsport – gezielt zu fördern. Daneben engagiert sich die Stiftung im Bereich der Kunst, der Architektur und des Denkmalsschutzes.

Im April 2009 eröffnete der Unternehmer Wolfgang Grenke mit der GRENKE-Stiftung das Kulturhaus LA8 in Baden-Baden. Er hatte sich schon immer gewünscht, ein „Schloss zu renovieren“ – nun ist es soweit: Es ist ihm gelungen das Palais an der Lichtentaler Allee aus dem Jahre 1820 zu sanieren, Neues behutsam nach altem Vorbild zu ergänzen und ein Kulturhaus – das LA8 – entstehen zu lassen.

Das Kulturhaus LA8 versteht sich als Zentrum kultureller Aktivitäten, getragen von der GRENKE-Stiftung. Als Herzstück beherbergt es den Neubau des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts. Thematisch von Interesse sind insbesondere die ideengeschichtlichen Überschneidungen von Kunst und Technik. Diese Aspekte werden in halbjährlich wechselnden Themenausstellungen beleuchtet und dem Publikum anhand zahlreicher Exponate und die Ausstellung begleitenden Publikationen vermittelt. Das Museum blickt bereits auf viel beachtete Ausstellungen zurück, die auch in der internationalen Presse positive Resonanz fanden.

Seit Anbeginn gehörte das Ehepaar Grenke zum Freundeskreis des Festspielhauses Baden-Baden e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Ziele und das künstlerische Programm des Hauses zu unterstützen. Wolfgang Grenke ist Mitglied des Stiftungsrats des Festspielhauses. Von 2008 bis 2013 gehörte er dem Vorstand des Stiftungsrats an. Des Weiteren war er Vizepräsident des Unternehmerkreises des Festspielhauses.

Im Juni 2004 übertrugen Anneliese und Wolfgang Grenke ein Aktienpaket im Wert von 1,27 Mio. Euro an das Festspielhaus in Baden-Baden. Damit trugen sie dazu bei, die finanzielle Basis des einzigen privat betriebenen Opern- und Konzerthauses in Deutschland zu verstärken. Das Festspielhaus ist das zweitgrößte Opernhaus Europas. Es präsentiert ein breites Programm an Konzerten, Balletten und Opern.

„Schach“ wird in der Unternehmenskommunikation gerne als Symbol dafür verwandt, dass strategisch ausgerichtetes Denken und taktisch wohlüberlegte Vorgehensweisen die Handlungsmaximen des Managements bestimmen. Seit 1997 fördert das Unternehmen das Schachzentrum Baden-Baden e.V. und die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden 1922 e.V., das Herrenteam wurde von 2006 bis 2015 zehnmal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister und 2017 erneut, in den Jahren 2003, 2005, 2007, 2008, 2010, 2012, 2014, 2015 und 2017 Deutscher Pokalsieger und war 2007 bis 2012 immer unter den ersten sechs Mannschaften im Europapokal, 2008 Europapokalvizemeister. Die Damenmannschaft wurde 2003, 2004, 2005, 2008, 2009, 2011 bis 2013, 2015 und 2016 Deutscher Mannschaftsmeister. Im Jahr 2013 übernahm GRENKE erstmals das Hauptsponsoring des Weltklasseturniers „GRENKE Chess Classic“ in Baden-Baden. Seit 2016 findet mit den „GRENKE Chess Open“ das weltweit größte offene Turnier (mit über 1200 Teilnehmern) in Karlsruhe statt, das ebenfalls von der GRENKE AG gesponsort wird.

Am 13. Juni 2010 verlieh die Europäische Kulturstiftung ihren Kultur-Initiativ-Preis an Wolfgang Grenke. Der Stifter des Kulturhauses LA8 wurde für seine kulturellen Verdienste geehrt, die weit über seine Heimatstadt Baden-Baden hinaus wirken. Der Laudator Prof. Dr. Robert K. Freiherr von Weizsäcker, ehemaliger Präsident des Deutschen Schachbundes, stellte Grenkes vorbildliche Jugend- und Nachwuchsförderung im Schachsport heraus.

Am 03.02.2011 wurde Wolfgang Grenke für seine vielfältigen ehrenamtlichen Verdienste innerhalb Baden-Badens die goldene Ehrenmedaille der Stadt von Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner überreicht. Gerstner dankte Wolfgang Grenke und lobte vor allem sein Engagement in kulturellen, schulischen, sportlichen sowie sozialen Bereichen in der Stadt Baden-Baden.

 

Wolfgang Grenke als Förderer von Jugend und Bildung

Besonders wichtig ist Wolfgang Grenke die Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber. Ethos und Pflicht des Unternehmers bestehen für ihn nicht nur in der langfristigen und nachhaltigen Planung und Führung seines Unternehmens, sondern auch in der Förderung der Bereiche Jugend und Bildung durch die GRENKE-Stiftung in Baden-Baden.

Für Grenke erklärt sich dieser mäzenatische Ansatz fast schon aus mathematischer Logik: „Alles, womit man einen bleibenden Wert erschaffen will, muss langfristig durchdacht und angelegt sein – generationenübergreifend. Daher hat häufig das, was ich tue, einen Bezug zur Jugend.“

Ein besonderes Anliegen besteht somit in der Jugendförderung und Suchtprävention, wobei hier auch die Förderung der Wissenschaft auf diesem Gebiet mit eingeschlossen wird.

Der GRENKE Konzern unterstützt das Education-Programm „Kolumbus: Klassik entdecken!“ des Festspielhauses Baden-Baden, das Schülern den Zugang zur klassischen Musik eröffnen soll. Die Schulklassen besprechen den Inhalt der Konzerte im Unterricht, können an Orchesterproben teilnehmen und erleben dann „das fertige Produkt“ während eines festlichen Konzertabends im Festspielhaus Baden-Baden. Der GRENKE Konzern ermöglicht mit einem Zuschuss einen verbilligten Eintritt. Über 35.000 Schüler haben dieses Angebot in den vergangenen Jahren angenommen.

 

Wolfgang Grenke: Regional verwurzelt – international erfolgreich

Wolfgang Grenke hat trotz seines länderübergreifenden unternehmerischen Erfolges die „Bodenhaftung" nicht verloren.

Er fühlt sich trotz – oder gerade wegen – der Internationalität seines Unternehmens besonders seiner Geburts- und Heimatstadt Baden-Baden und der Region Mittelbaden verbunden. Den hohen Freizeitwert Baden-Badens genoss er schon als Kind spielend im Naturpark Schwarzwald. Heute trägt er mit den Aktivitäten der GRENKE-Stiftung maßgeblich zur kulturellen Entwicklung der Kur- und Bäderstadt bei.

 

Im April 2013 wurde Wolfgang Grenke erstmals zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe gewählt und 2017 im Amt bestätigt. In seiner nächsten Amtsperiode werden ihn insbesondere die Themen Fachkräftesicherung, die Digitalisierung der Wirtschaft sowie die Aus- und Weiterbildung bewegen.

Seit November 2016 ist Wolfgang Grenke zudem Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) und hat sich eine weitere Internationalisierung der exportstarken Wirtschaft Baden-Württembergs sowie die Integration von ausländischen Bürgern und Flüchtlingen in unser Wirtschaftssystem zum Ziel gesetzt. Zudem steht der Ausbau der Industrie 4.0 in seinem Fokus.

Außerdem ist er seit 2017 im Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, DIHK, und der Eurochambres, dem Dachverband der europäischen Kammerorganisationen.

Aber auch das soziale Engagement gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise ist für Wolfgang Grenke ein persönliches Anliegen. Für ihn sind viele aktuelle Probleme das Ergebnis von kurzfristig angelegtem Management, das im Gegensatz stehe zur notwendigen langfristigen Orientierung. Besonders wichtig war ihm daher bei der Planung des neuen Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die Museumspädagogik. Ein eigens für Schulklassen entwickeltes museumspädagogisches Konzept wurde in Abstimmung mit den Lehrplänen Baden-Württembergs entwickelt und macht das Museum als außerschulischen Lernort attraktiv.

 

Informationen

Renate Hauss
Corporate Communications

GRENKE AG • Neuer Markt 2 • 76532 Baden-Baden
Telefon: +49 7221 5007-0 • Telefax: +49 7221 5007-4218 • E-Mail: investor@grenke.de

Informationen zur GRENKE Gruppe und zu den Produkten sind im Internet unter www.grenke.de, www.grenkeleasing.de, www.grenkebank.de, www.grenkefactoring.de abrufbar.