• Konzerngewinn von 60-80 Mio. Euro erwartet (vorherige Prognose: 50-70 Mio. Euro)
  • Zahlungsverhalten der Kunden stabil – Aufwand für Schadensabwicklung gesunken und Risikovorsorge angepasst

 

Baden-Baden, den 28. Juli 2021: Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hebt ihre Gewinnprognose für 2021 an. Nach Steuern erwartet der Vorstand nun einen Konzerngewinn zwischen 60 und 80 Mio. Euro gegenüber der vorherigen Prognose von 50 bis 70 Mio. Euro, die mit Vorlage des Geschäftsberichts 2020 veröffentlicht worden war. Nach vorläufigen Zahlen erreichte der Konzerngewinn in den ersten sechs Monaten 32 Mio. Euro (1. Halbjahr 2020: 33,2 Mio. Euro).

Auf Basis der vorläufigen Halbjahreszahlen 2021 hat sich herausgestellt, dass der Risikovorsorgebedarf gesunken ist. Dieser wurde – bedingt durch die hohe Unsicherheit infolge der Pandemie – vom Vorstand bislang höher eingeschätzt. Wesentlicher Grund für die veränderte Einschätzung ist das anhaltend stabile Zahlungsverhalten der Kunden. Der Vorstand der GRENKE AG erwartet, dass sich dies im zweiten Halbjahr 2021 fortsetzt. Der Korridor für die Gewinnprognose des laufenden Geschäftsjahres wurde daraufhin angehoben.

„Auch wenn eine hohe Pandemie-bedingte Unsicherheit bestehen bleibt, erkennen wir doch allmählich eine Normalisierung unseres operativen Geschäfts. Das stimmt uns sehr zuversichtlich für die zweite Jahreshälfte. Unsere Risikovorsorge zu Jahresbeginn war in Anbetracht der Umstände angemessen vorsichtig taxiert. Die tendenziell gute Entwicklung erlaubt uns jetzt, trotz nach wie vor konservativer Risikovorsorge, den Gewinn-Ausblick für das zweite Halbjahr anzuheben“, kommentierte Finanzvorstand Dr. Sebastian Hirsch.

Die GuV-Position Schadensabwicklung und Risikovorsorge sank nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2021 auf 84 Mio. Euro (1. Halbjahr 2020: 123,1 Mio. Euro). Im vergangenen Jahr war diese Position aufgrund erwarteter Zahlungsausfälle zu Beginn der COVID-19-Pandemie noch deutlich erhöht worden. Vor allem aufgrund der anhaltend negativen Einflüsse der Pandemie erwartet der Vorstand unverändert ein Leasingneugeschäft zwischen 1,7 und 2,0 Mrd. Euro nach 2,0 Mrd. Euro im Jahr 2020. Der Vorstand geht unverändert davon aus, dass eine bilanzielle Eigenkapitalquote von mehr als 16 Prozent erreicht wird.

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