• Gewinn nach Steuern steigt im zweiten Quartal 2022 gegenüber Vorjahresquartal um 14,6 % auf 20,9 Mio. Euro 
  • Erstmals mehr als 1 Mio. laufende Leasingverträge 
  • Weiter stabile Zahlungseingänge aus dem Leasinggeschäft 
  • Schadenquote sinkt auf 1,3 %
  • Guidance für Geschäftsjahr 2022 und Ausblick auf 2024 bestätigt

 

Baden-Baden, den 11. August 2022: Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat im zweiten Quartal 2022 trotz globaler Unsicherheiten den Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert. Der Konzerngewinn nach Steuern erhöhte sich auf 20,9 Mio. Euro, was einem Zuwachs um 14,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (Q2 2021: 18,3 Mio. Euro). Bereits im ersten Quartal dieses Jahres hatte GRENKE den Konzerngewinn auf 20,5 Mio. Euro steigern können (Q1 2021: 14,0 Mio. Euro). Insbesondere die positive Entwicklung des Leasingneugeschäfts seit Ende vergangenen Jahres hat dazu beigetragen, dass sich der Nachsteuergewinn mittlerweile wieder dem Niveau vor dem Beginn der Corona-Pandemie annähert. Im ersten Halbjahr 2022 erzielte GRENKE insgesamt ein Leasingneugeschäft von 1,1 Mrd. Euro (Q1-Q2 2021: 0,8 Mrd. Euro) bei einem Gewinn von insgesamt 41,5 Mio. Euro (Q1-Q2 2021: 32,3 Mio. Euro). Der Vorstand bestätigt die Guidance für das Geschäftsjahr 2022 und den Ausblick auf 2024. 

„Unser Plan scheint aufzugehen. Wir sind dank unserer finanziellen Widerstandskraft bestmöglich aufgestellt und das Neugeschäftswachstum gibt uns zusätzliche Substanz. Vor allem die Qualität unserer Leasingforderungen ist ein solides Rückgrat unserer Profitabilität“, kommentierte GRENKE-CEO Michael Bücker die aktuelle Geschäftsentwicklung. GRENKE-CFO Dr. Sebastian Hirsch ergänzte: „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt beschleunigt und konnten unseren Gewinn erneut steigern. Gleichzeitig haben wir jetzt mit über einer Million aktiver Leasingverträge eine neue Dimension erreicht.“

Die Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge sanken um 29,0 % auf 28,1 Mio. Euro (Q2 2021: 39,5 Mio. Euro). Ursächlich hierfür war das auch im aktuellen Umfeld unverändert gute Zahlungsverhalten der Kunden. Die resultierende Schadenquote lag im Berichtszeitraum bei 1,3 % (Q2 2021: 1,8 %) und damit knapp unter dem Prognosekorridor für das Gesamtjahr von 1,4 bis 1,7 %.

Zum Stichtag 30. Juni 2022 betrug die Bilanzsumme des GRENKE-Konzerns 6,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2021: 6,7 Mrd. Euro). Die kurz- und langfristigen Leasingforderungen, die den größten Bilanzposten ausmachen, blieben zum Stichtag konstant und betrugen 5,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2021: 5,1 Mrd. Euro). Zum 30. Juni 2022 erreichte die Liquidität in Form von Zahlungsmitteln planmäßig wieder das Normalmaß von etwa 0,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2021: 0,9 Mrd. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg zum 30. Juni 2022 auf 20,2 % (31. Dezember 2021: 19,1 %) und lag damit komfortabel über dem selbst gesteckten Ziel von mindestens 16 %. 

 

Ausblick

Im weiteren Jahresverlauf erwartet der Vorstand der GRENKE AG weiterhin ein starkes Wachstum des Leasingneugeschäfts und ein stabiles Zahlungsverhalten der Kunden. Der Vorstand bestätigt die Guidance vom 17. März 2022 und geht unverändert von einem Leasingneugeschäft zwischen 2,0 und 2,2 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2022 aus. Aufgrund der guten Profitabilität des bestehenden Vertragsportfolios rechnet der Vorstand weiterhin mit einem Jahresgewinn nach Steuern von 75 bis 85 Mio. Euro.

 
Für das Jahr 2024 erwartet der Vorstand unverändert ein Leasingneugeschäft von 3,4 Mrd. Euro sowie einen Gewinn nach Steuern von 140 Mio. Euro. Damit würden sich das Leasingneugeschäft sowie der Gewinn im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 verdoppeln. Das Leasingneugeschäft lag im Jahr 2021 bei 1,7 Mrd. Euro und der Gewinn nach Steuern (ohne den Veräußerungserlös der viafintech-Beteiligung) bei 72,2 Mio. Euro.

 
Der Bericht zum 2. Quartal und 1. Halbjahr 2022 ist im Internet unter www.grenke.de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen abrufbar.

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