Leasing-Glossar grenke: Pay-per-use

Pay-per-use

Mit Pay-per-use (Deutsch: nutzungsabhängige Abrechnung) zahlen Sie bzw. Ihr Unternehmen nur für die tatsächliche Nutzung eines Leasingobjekts. Die Abrechnung kann beispielsweise auf Basis von Betriebsstunden, produzierten Einheiten oder anderer verbrauchsabhängiger Kennzahlen erfolgen. So bleiben Ihre Kosten transparent und bilden die tatsächliche Auslastung ab. Das schont ihre Liquidität, da keine festen Leasingraten pro Monat anfallen.

 

Das Pay-per-use-Modell eignet sich gut, wenn Sie Maschinen, Software oder andere Betriebsmittel mit schwankender Nutzung einsetzen – etwa bei saisonalen Auftragsspitzen, projektbezogenen Aufträgen oder wechselndem Bedarf. Ein weiterer Vorteil für Sie als Leasingnehmer: Da Pay-per-use in der Regel wie im klassischen Leasing außerhalb der Bilanz verrechnet wird, bleibt Ihre Eigenkapitalquote unangetastet. Gleichzeitig lassen sich die nutzungsabhängigen Kosten in die Preisgestaltung Ihrer eigenen Produkte oder Leistungen einbeziehen. Das vereinfacht z. B. Budget- und Wirtschaftlichkeitsüberlegungen.

 

Je nach verfügbarer Datenbasis liefern die erfassten Nutzungsdaten oft auch Informationen über den technischen Zustand der Maschine bzw. des Leasingobjekts. So lassen sich Wartungs- und Servicearbeiten flexibel an die tatsächliche Nutzung anpassen.

Pay-per-use entwickelt den Gedanken der flexiblen Finanzierung konsequent weiter: Während beim klassischen Finanzierungsleasing feste Raten auf einer erwarteten Nutzung beruhen, richtet sich die Abrechnung bei Pay-per-use nach der tatsächlichen Nutzung des Investitionsobjekts.

 

Typische Nutzungsdaten wie Betriebsstunden oder produzierte Einheiten bilden die Grundlage der Abrechnung. Wird eine Maschine bzw. ein Leasingobjekt intensiv eingesetzt, steigt die Rate entsprechend. Bei geringerer Auslastung fällt sie niedriger aus. So passen sich Ihre Finanzierungskosten an den tatsächlichen Einsatz und die wirtschaftliche Situation Ihres Unternehmens an.

Da die Kosten nicht von Anfang an feststehen, sind sie weniger konstant und schwerer planbar als bei fixen Leasingraten. Essenziell für die Abrechnung ist auch, dass die Nutzung verlässlich gemessen und dokumentiert werden kann.

 

Ob Pay-per-use für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, hängt insbesondere von der erwarteten Auslastung und dem konkreten Vertragsmodell ab.

Beim klassischen Leasing vereinbaren Sie in der Regel feste monatliche Leasingraten über eine vorab definierte Laufzeit. Das heißt, die laufenden Kosten bleiben bis zum Vertragsende bestehen, unabhängig davon, wie intensiv Sie das Leasingobjekt tatsächlich verwenden.

 

Bei Pay-per-Use richtet sich die Abrechnung dagegen nach Betriebsstunden, produzierten Einheiten oder anderen messbaren Verbrauchswerten. Wird das Objekt weniger genutzt, können die Kosten entsprechend sinken; bei höherer Nutzung steigen sie.

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